PB für Tanaka, drei Siege für Chemtai Salpeter und ein neues polnisches Mittelstreckentalent

Das erste Leichtathletik-Meeting nach den in Kraft getretenen Lockerungen in Japan hat einige tolle Leistungen gebracht. Die Junioren-Weltmeisterin im 3.000m-Lauf, Nozomi Tanaka lief am Samstag in Shibetsu eine deutliche persönliche Bestleistung von 4:08,68 Minuten und siegte vor der Kenianerin Helen Lobun. Der am stärksten besetzte Lauf des Tages war der 1.500m-Lauf, den die beiden in Japan lebenden Kenianer Ronald Kwemoi und Justus Soget dominierten. Kwemoi gewann in einer Zeit von 3:38,33 Minuten mit knapp einer Sekunde Vorsprung.
Die israelische Marathonläuferin Lonah Chemtai Salpeter gewann bei einem zweitägigen Meeting in Tel Aviv gleich drei Rennen: den 1.500m-Lauf in 4:15,72, den 3.000m-Lauf in 9:07,05 und den 5.000m-Lauf in 15:52,86 Minuten. Im südspanischen Nerja gewann am Samstagabend der junge Ignacio Fontes den 1.500m-Lauf in einer Zeit von 3:40,78 Minuten, über 5.000m war Ouassim Oumaiz in einer Zeit von 13:31,45 Minuten vor Hindernisläufer Fernando Carro und Sergio Jimenez nicht zu schlagen. Der 1.500m-Lauf der Frauen ging an Lucia Rodriguez (4:17,49).
Marusa Mismas lief in Ljubliana einen 1.500m-Lauf als überlegene Siegerin in 4:19,95 Minuten, Klara Lukan gewann den 5.000m-Lauf in 15:59,71 Minuten. Im holländischen Arnheim siegte Jürgen Wielart im 800m-Lauf in einer Zeit von 1:48,46 Minuten. Benjamin De Haan (3:43,77) und Diane van Es (4:17,51) entschieden die 1.500m-Läufe für sich, schnellste 800m-Läuferin war Britt Ummels (2:03,28).
Am Sonntag lief Joanna Jozwick in Warschau eine 800m-Zeit von 2:01,20 Minuten in einem gemischten Rennen. Bereits am Freitag glänzte ihr erst 16 Jahre alter Landsmann Krzystof Roznicki bei einem 800m-Lauf in Sopot, den er in einer Zeit von 1:47,27 Minuten für sich entschied.