„Das ist Sportgeschichte, made in Vienna“

© INEOS 1:59 Challenge / Michael Gruber

Eliud Kipchoge hat den Laufsport in eine neue Dimension gehievt und eine neue Ära der Realisierbarkeit von Leistungen eröffnet. Die wichtigsten Stimmen vom historischen Event in der Wiener Prater Hauptallee, zusammengefasst vom Medienteam des Vienna City Marathon und der INEOS 1:59 Challenge.
 

© SIP / Johannes Langer
Eliud Kipchoge: „Es ist großartig. Ich habe es geschafft, als erster Mensch, die Zwei-Stunden-Barriere zu durchbrechen. Ich muss mich bei meinem Pacemaker-Team bedanken, sie waren fantastisch und haben entscheidend dazu beigetragen, dass ich hier Geschichte schreiben konnte. Ich will das Positive des Sports zeigen. Ich will den Sport interessant machen, alle Menschen können laufen und gemeinsam können wir diese Welt zu einer schönen Welt machen.“
 
Sir Jim Ratcliffe (Vorsitzender von INEOS): „Das war sensationell. Es ist schwer zu glauben, dass es tatsächlich passiert ist, weil es so schnell gegangen ist. Am letzten Kilometer hat er sogar noch beschleunigt. Als er auf diese Weise durchkam, das war fast übermenschlich. Ich kann es nicht glauben, dass er es geschafft hat.“
 
Gerhard Wehr (Organisationsleiter lokaler Veranstalter): „Es war ein Tanz auf der Rasierklinge, sportlich und organisatorisch. Einen herzlichen Dank an unser Team und an alle Partner. Es sind unvergessliche Momente, die wir in Wien mitgestalten und erleben durften. Die Stimmung war grenzgenial. Das ist Sportgeschichte, made in Vienna.“
 
Wolfgang Konrad (Veranstalter Vienna City Marathon): „Danke, Eliud! Das ist unbeschreiblich. An dieses Ereignis werden sich Generationen erinnern. Wer den Zieleinlauf erlebt, kann nur begeistert sein. Wien ist jetzt die Heimat für den schnellsten Marathon der Welt und auf immer mit dem ersten 1:59-Marathon verbunden. Das gesamte Rennen ist eine fantastische weltweite Werbung für den Laufsport und für Wien.“
 
Mark Milde (Race Director Berlin Marathon): „Ich kenne die Prater Hauptallee ja vom jährlichen Vienna City Marathon und wusste um die perfekten Bedingungen. Ich bin da etwas über mein Ego gesprungen, weil schon klar war, dass hier die Zwei-Stunden-Marke fallen kann. Aber der Weltrekord ist nach wie vor in Berlin und dieses Wiener Rennen wird viele weitere Läufer zu besonderen Leistungen inspirieren.“
Mark Milde hatte Wien aus Austragungsort der INEOS 1:59 Challenge ins Spiel gebracht hat, nachdem in London keine Ideallösung einer Strecke gefunden wurde.
 
Jakob Ingebrigtsen (Tempomacher): „Wir musste mit den Pacemakern kommunizieren und das war ein bisschen schwierig mit so vielen uns anfeuernden Leuten, aber wir können nichts Schlechtes über das sagen. Es ist verrückt, diesen Support von der Menge zu haben.“
 
 
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