Top-Ten-Plätze für Meusburger und Neumann bei EYOF

© EYOF 2019

© EYOF 2019
Österreichs zwölf teilnehmende Leichtathletinnen und Leichtathleten haben beim European Youth Olympic Festival vergangene Woche in Baku mehrere positive Resultate eingefahren. Trotz statistisch guter Platzierungen hatten die Läuferinnen und Läufer Mühe, mit den Alterskolleginnen und -kollegen anderer Nationen mitzuhalten. Anna-Sophie Meusburger (im Wald läuft’s) belegte im 3.000m-Lauf der Mädchen den achten Platz, Bernhard Neumann (UAB Athletics) wurde im 2.000m-Hindernislauf Neunter. Den Sprung in den Finallauf verpassten die beiden 800m-Läufer Lennart Paul Holziger (SC Liezen) und Laura Ripfel (ULC Weinland), die in der Gesamtabrechnung die Positionen zwölf und 13 erreichten.
 

Meusburger chancenlos

Neun Läuferinnen nahmen am 3.000m-Lauf teil, Anna-Sophie Meusburger kam in einer Zeit von 10:20,93 Minuten auf Position acht ins Ziel. Damit lag sie am Ende deutlich hinter der polnischen Siegerin mit dem symbolhaften Namen Olimpia Breza, die in einer Zeit von 9:48,23 Minuten die Norwegerin Ina Halle Haugen und die Spanierin Maria Forero hinter sich ließ. „Am Ende sind die Läuferinnen, die 9:30 laufen können, weggezogen und ich war die letzten drei Runden alleine“, schilderte Meusburger und gab zu: „Es war nicht das, was ich mir erhofft hatte.“
 

Bestleistung für Neumann

Im 13-köpfigen Finallauf hielt sich Bernhard Neumann von Beginn an gut und erzielte im 2.000m-Hindernislauf eine neue persönliche Bestleistung. Die Zeit von 6:11,85 Minuten reichte für Platz neun, ein Ergebnis, das den jungen Wiener zufrieden stellte. „Ich habe hier in Baku wichtige Erfahrungen gemacht“, hielt er fest. Während Neumann auf Rang sechs lediglich zwei Sekunden fehlten, wurden die Medaillen in einer anderen Liga vergeben. Der Spanier Pol Oriach triumphierte in einer Zeit von 5:49,56 Minuten mit über sieben Sekunden Vorsprung auf Dzmitry Savin aus Weißrussland und Giovanni Silli aus Italien.
 

Holzinger und Ripfel scheitern in Vorläufen

Lennart Paul Holzinger konnte im kleinen Starterfeld von nur 15 Athleten nur drei Konkurrenten hinter sich lassen. Im zweiten von zwei Vorläufen kam der Steirer auf Rang sechs in einer Zeit von 1:58,11 Minuten ins Ziel. Damit fehlten knapp zwei Sekunden auf einen Finaleinzug. Im Kampf um die Medaillen dominierte der Tscheche Jakub Davidik in einer Zeit von 1:51,02 Minuten mit zwei Sekunden Vorsprung auf den Polen Krzysztof Roznicki und den Spanier David Carranza.
Laura Ripfel startete im zweiten von drei Vorläufen und verpasste den für einen Finaleinzug notwendigen zweiten Platz in einer Zeit von 2:15,46 Minuten um eine Position. Svitlana Zhulzhyk aus der Ukraine und Aimee Hayde aus Irland waren allerdings deutlich schneller als die junge Niederösterreicherin. „Ich bin eigentlich eh recht gut gelaufen“, befand die Österreicherin, „aber ich war bis 100 Meter vor dem Ziel in keiner günstigen Position.“ Im Finale holte die Deutsche Sophia Volkmer in einer Zeit von 2:05,62 Minuten vor der erst 16 Jahre alten Schweizerin Valentina Rosalia und Lucia Pinacchio aus Spanien die Goldmedaille.
 

Dreimal Laufgold für Deutschland

Neben Volkmer gewann Deutschland noch zwei weitere Goldmedaillen im Laufbereich. Blanka Dörfel dominierte das 2.000m-Hindernisrennen der Frauen in einer Zeit von 6:39,02 Minuten und siegte mit riesigem Vorsprung auf Greta Varga aus Ungarn und Sigrid Alvik aus Norwegen. Antje Pfüller setzte sich im 1.500m-Lauf der Mädchen in einer Zeit von 4:28,89 Minuten vor Maria Talida Sfarghiu aus Rumänien und Mireya Arnedillo aus Spanien durch.
Im nur siebenköpfigen Finale über 1.500m der Burschen siegte der Pole Jedrzej Poczwardowski in einer Zeit von 3:54,64 Minuten vor Adil Espasa aus Frankreich und Fikadu Gonzalez aus Spanien. Den 3.000m-Lauf gewann der Israeli Adisu Guadie in einer Zeit von 8:35,04 Minuten klar vor Luc Le Baron aus Frankreich und Vid Botolin aus Slowenien.
 
 
European Youth Olympic Festival