Ringer knackt WM-Limit in Heusden-Zolder

Richard Ringer hat am vergangenen Wochenende im belgischen Heusden-Zolder das Limit für die Weltmeisterschaften von Doha 2019 erbracht. Der Deutsche belegte im 5.000m-Lauf in einer Zeit von 13:14,43 Minuten den dritten Platz und ließ dabei unter anderem den fünftplatzierten Norweger Henrik Ingebrigtsen hinter sich. Das Rennen gewann der in den USA lebende Kenianer Edward Cheserek in einer neuen persönlichen Bestleistung von 13:04,44 Minuten vor Stanley Waithaka, der in 13:05,21 Minuten ebenfalls einen „Hausrekord“ erzielte. Ringers Landsmann Amanal Petros verpasste das Limit von 13:22,50 Minuten um zwei winzige Hundertstelsekunden.
Einen spannenden 1.500m-Lauf entschied der Marokkaner Abdelaati Iguider in einer Zeit von 3:36,54 Minuten vor dem Schweden Kalle Berglund (3:36,80) und Lokalmatador Isaac Kimeli (3:37,90) für sich, der WM-Vierte Adel Mechaal kam als Vierter ins Ziel. Alfred Kipketer aus Kenia gewann den 800m-Lauf in einer Zeit von 1:45,05 Minuten vor dem Olympia-Zweitern Taoufik Makhloufi, der in 1:45,33 Minuten das WM-Limit erbrachte, und Kipruto Collins aus Kenia (1:45,38).
Bei den Frauen verpasste Universiade-Silbermedaillengewinnerin Christina Hering den Sieg in einer Zeit von 2:00,89 Minuten um eine knappe Sekunde. Halimah Nakaayi war in 1:59.96 Minuten die Schnellste, Emily Tuei aus Kenia folgte auf dem dritten Platz. Lokalmatadorin Renee Eykens musste sich mit Rang sechs zufrieden geben. Im 1.500m-Lauf setzte sich die jamaikanische Hindernislauf-Spezialistin Aisha Praught-Leer in einer Zeit von 4:06,25 Minuten vor Esther Guerrero aus Spanien und Elisa Vanderelst aus Belgien durch. Caterina Granz wurde in 4:07,89 Minuten Vierte. Den 5.000m-Lauf gewann die Äthiopierin Ejageyu Taye in einer Zeit von 14:53,16 Minuten mit deutlichem Vorsprung.

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