Raus in die Natur!

© SIP / Johannes Langer

Der Frühling hält Einzug, die Flora beginnt zu erblühen und die Fauna erwacht aus dem Winterschlaf. Zeit, um beim Laufen die auflebende Natur zu spüren.
 
 
Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, steht die Trailrunningsaison vor der Tür. Laufen abseits asphaltierter Straßen und ohne Einsatz künstlicher Hindernisse liegt im Trend. Die breite Palette reicht vom Mountain Trail im Sommer, über Waldläufen bis hin zur Laufrunde im Stadtpark. Jeder Läufer schätzt das Erleben und Erspüren der Natur, Trailrunner tun dies ganz besonders. Für ein spezielles Lauferlebnis reicht eine lockere Trainingsrunde über Wiesen- und Waldwege aus, es sind keine Wettkämpfe über Ultradistanzen von Nöten. Besonders erlebnis- und genussreich: Urban Trail – Trailrunning mitten in der Stadt.
 

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Viele Läuferinnen und Läufer befinden sich aktuell in der Vorbereitung auf ihr großes Frühjahrsziel im Rahmen eines City-Marathons, Halbmarathonlaufs oder spannenden Herausforderungen über kürzere Distanzen. Zwischendurch ein Abstecher zum Trailrunning ist im Rahmen eines gut getimten Trainingsplans durchaus empfehlenswert, weil die Anforderungen des Laufens abseits von asphaltierten Straßen die Entwicklung des Trainingsfortschrittes forcieren und willkommene Trainingsreize setzen können. Das Laufen auf verschiedenen Untergründen bietet attraktive Abwechslung, ist technisch herausfordernd, fordert Konzentration und beansprucht die Muskulatur auf vielschichtige Weise. Es bringt andere Muskelpartien zum Arbeiten und von diesem Training profitieren Läufer auch auf der Straße.
Bei all den Vorteilen gilt es, Trailrunning behutsam in das Training zu integrieren. Der Untergrund erfordert einen Laufschuh, der mehr Stabilität, mehr Halt und mehr Robustheit bietet als ein Straßenlaufschuh. Der Laufstil unterscheidet sich massiv, bei besonders herausfordernden Bergan- oder Bergab-Passagen kommen Stöcke zum Einsatz. Auf dem Trail gilt es das Pensum und den Umfang zu senken und dem Laufgenuss einen festen Platz einzuordnen, ansonsten ist eine Überbeanspruchung vorprogrammiert – verbunden mit einem höheren Verletzungsrisiko bei Ermüdung. Ein direkter Vergleich mit einer Trainingssession auf der Straße oder Bahn ist ohnehin nicht hilfreich.
 
 
Dieser Artikel wurde in der Frühlingsausgabe 2018 des Laufmagazin RunUp veröffentlicht. Die Frühlingsausgabe 2019 erhalten Sie Ende März/Anfang April bei Ihrem Kiosk. Weitere Artikel aus der Frühlingsausgabe 2018 können Sie vollständig im RunUp-Archiv einsehen.