Eva Wutti setzt voll auf die Karte Marathon

Trotz des verpassten Limits, gelungenes Marathon-Debüt für Eva Wutti. © VCM / Herbert Neubauer

Mit ihrem Marathon-Debüt hat die erfolgreiche Triathletin Eva Wutti beim Vienna City Marathon 2018 für Furore gesorgt und in einer Endzeit von 2:37:59 Stunden als Siebte überzeugt. Die Kärntnerin hat sich daraufhin entschieden, ihrer sportlichen Vergangenheit Lebewohl zu sagen und sich in Zukunft voll auf den Marathonlauf zu konzentrieren. Erstes konkretes Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen von Tokio 2020. Den Weg bis dahin will die 29-Jährige in Zusammenarbeit mit der Sportuniuon Steiermark beschreiten, wie Wutti bei einer Pressekonferenz in Graz bekannt gab.
 

Eva Wutti beim VCM 2018. © VCM / Herbert Neubauer
Voller Fokus auf den Marathon

„Ich habe gespürt, dass ich nach all den vielen Jahren im Triathlon eine neue Herausforderung benötige. Der Marathon hat mich schon immer fasziniert, daher habe ich die Entscheidung getroffen, mich voll und ganz darauf zu konzentrieren“, erklärte Wutti, die eine Steigerung ihrer Leistung bereits beim kommenden Marathon-Start in Wien am 7. April erwartet. „Im letzten Jahr war das Training noch nicht zu hundert Prozent auf Marathon ausgerichtet. Ich habe gesehen, dass ich nicht so weit weg bin und wenn ich den Fokus voll und ganz auf den Marathon richte, kann ich die Limits für Großereignisse knacken.
 

Olympia im Blick

Das Limit für die Weltmeisterschaften 2019 liegt bei einer Zeit von 2:35 Stunden. Diese Marke will Wutti beim Vienna City Marathon hinblicklich Olympia angreifen. Der Qualifikationsmodus für die Spiele in Japan ist noch nicht klar, sollte die neue Weltrangliste herbeigezogen werden, ist in der bereinigten Version (also mit maximal drei Athletinnen pro Nation) ein Top-80-Platz notwendig. „Nur wenn man sich professionell aufstellt, kann man absolute Spitzenleistungen bringen. Ich werde bei der Sportunion Steiermark von einem sehr kompetenten Team betreut, dem ich voll vertrauen kann“, so die Mutter einer zweijährigen Tochter, die hauptsächlich in Spanien wohnt, aber in Zukunft sich regelmäßig in Österreich aufhalten will. Neuer Cheftrainer ist Herwig Reupichler.