Schwitzen auf dem Laufband

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Je näher die Wintersonnenwende rückt, je früher die Dunkelheit abends hereinbricht und je niedriger die Temperaturen sind, desto eher wechseln Läufer alternativ auf das Laufband, um ihr Trainingspensum abzuwickeln. Auch wenn bei entsprechender Ausrüstung und Vorbereitung bis zu Temperaturen von -10°C nichts gegen eine Laufrunde im Freien spricht. Für das Laufband sprechen gerade in dieser Jahreszeit oft das wärmere Umfeld und die zeitliche Effektivität, Gegenargumente sind die Eintönigkeit des vor sich Hinlaufens ohne Raumgewinn zu erzielen und der veränderte Untergrund sowie das andersartige Laufen, was eine 100ige Immitation unmöglich macht.
 

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Unnatürlich bergauf

Laufbänder haben eine unter Läufern beliebte Konfiguration, die alternativ zu Hügel- oder Waldläufen spannende Trainingsreize setzen kann: die Steigung, flexibel und einfach einstellbar. Damit sind auf dem Laufband auch intensive Trainingssessions möglich. Sportwissenschaftler gehen davon aus, dass eine Steigung um 1% in etwa den Luftwiderstand beim Laufen im Freien entspricht. Sprich, um Effekte zu erzielen, muss eine höhere Einstellung gewählt werden. Im Unterschied zum freien Gelände kennt das Laufband kein Profil. Daher ist der Körper, der in Hügelläufen geübt ist, nicht gewohnt, über einen längeren Zeitraum exakt gleichmäßig „bergauf“ zu laufen. Diverse Laufbänder entgegnen diesem Problem mit eingespeicherten Routen.
 

Nicht motorisiertes Laufband mit Senkung

Innovative Produkte bieten dem Läufer eine in der Mitte leicht abgesenkte, nicht motorisierte Laufbahn. Sprich, das Laufband ist am vorderen und hinteren Ende höher als in der Mitte, wo der Läufer seine Schritte setzt. Eine brandaktuelle Studie der University of Essex School of Sport, Rehabilitation and Exercise Science – zitiert auf der Website Runner’s World.com – stellte in einem Experiment mit 13 Läufern fest, dass das Training auf diesen Laufbändern deutlich härter ist.