Positive ÖLV-Bilanz nach Youth Olympics in Buenos Aires

Mit einer Bronzemedaille durch Weitspringerin Ingeborg Grünwald und einem vierten Platz durch Hürdensprinterin Johanna Plank im Gepäck ist die österreichische Leichtathletik-Delegation von den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires zurück nach Österreich gekehrt. Dementsprechend positiv fiel das Fazit von ÖLV-Trainer Wolfgang Adler, der gemeinsam mit Georg Werthner und Csaba Szekely die jungen Athletinnen und Athleten in der argentinischen Hauptstadt betreut hatte, aus: „Grundsätzlich haben wir uns sehr gut verkauft. Die Jugendspiele 2018 können wir als Erfolg verbuchen!“
Nicht zufrieden war Adler mit der Leistung des einzigen Läufers, Paul Seyringer (SU IGLA long life). Im 25-köpfigen Starterfeld hatte der Österreicher in der Addition beider Läufe (so das merkwürdige Wettkampfformat) Gesamtrang 19 belegt. Im ersten Lauf gelang ihm in 1:54,02 Minuten die 17.-schnellste Zeit, im zweiten in 2:02,19 Minuten die 22-schnellste Zeit. „Er hat gute körperliche Werte, blieb klar unter seinen Möglichkeiten. Er muss im mentalen Bereich, in Sachen Erfahrung bei Großereignissen, noch sichtlich dazulernen“, fand Adler in der Analyse klare Worte.
Die Goldmedaillen in den Laufdisziplinen gingen an Tasew Yada aus Äthiopien und Keely Small aus Australien (800m), Jean de Dieu Butoyi aus Burundi und Edinah Jebitok aus Kenia (1.500m) sowie Abrham Sime aus Äthiopien und Fancy Cherono aus Kenia (2.000m-Hindernislauf). Jackson Muema aus Kenia und Sarah Chelangat aus Uganda gewannen die Goldmedaille in der Kombination aus dem 3.000m-Lauf und einem vier Kilometer langen Crosslauf.