WADA findet keine Beweise für systematisches Doping in Kenia

In einem Bericht hat die Welt Anti Doping Agentur (WADA) festgestellt, dass es keine Beweise für ein institutionalisiertes Doping-System in Kenia gibt. Gleichzeitig stellt die WADA fest, dass die Dopingpraktiken der kenianischen Sportler unkultiviert, opportunistisch und unkoordiniert seien. Der Bericht entstand am Ende eines zweitägigen Meetings der WADA-Experten mit kenianischen Anti-Doping-Kämpfern in Nairobi. 138 kenianische Sportler wurden seit 2004 des Dopings überführt. Zuletzt hatten sich die Dopingfälle besonders in der Leichtathletik erhöht, weshalb Kenia als „Risikonation“ eingestuft wurde.
WADA-Chefermittler Günther Younger betonte, dass ein starker Anti-Doping-Kampf in Kenia das Ziel sei. Im kenianischen Sport fehle das Bewusstsein und das Wissen über verbotene Distanzen.