Laufend abnehmen

© Salzburger Frauenlauf / Salzburg Cityguide

Abnehmen, eine gute Figur zum Wohlfühlen, Gesundheit – das ist eines der zentralen Motivationen zig-Tausender, die sich regelmäßig die Laufschuhe schnüren. Sie setzen dabei einen elementaren Schritt: Denn tatsächlich ist Laufen der Top-Kalorienverbrenner unter den Sportarten, da im Laufschritt der gesamte Körper in Bewegung ist. Das A und O für das Ziel Gewichtsreduktion ist eine negative Energiebilanz. Sprich, man muss mehr Kalorien verbrennen als man über die Ernährung aufnimmt. Dabei spielt Laufen natürlich eine willkommene Rolle, denn die sportliche Betätigung forciert den Verbrauch. Je nach Intensität und Körpermasse sind es beim Laufen zwischen 700 und 850 Kalorien pro Stunde.
 

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Gesundes Abnehmen mit sportgerechter Ernährung

Viele Sportanfänger machen den Fehler, dass sie nicht nur den Faktor Bewegung drastisch erhöhen, sondern auch den Faktor Ernährung drastisch senken, um eine möglichst schnelle Wunderwirkung zu erzielen. Regel Nummer eins: Gesundes Abnehmen mit Sport funktioniert nur in realistischen Schritten. Regel Nummer zwei: Für sportliche Betätigung braucht der Körper Energie aus Ernährung, weshalb der Faktor Ernährung zwar gewinnbringend umgestaltet werden kann, um das Abnehmen zu erleichtern, aber nicht abgeschafft werden darf! Im Extremfall droht Sportbegeisterten Untergewicht, der nicht nur zu Leistungsverlust, sondern auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
 

Kohlenhydrat- und Fettspeicher

Beginnt der Körper mit sportlicher Bewegung, zapft er erst einmal den Kohlenhydrat-Haushalt an. Daraus bezieht er die Energie für den höheren Umsatz während der sportlichen Betätigung. Rund eineinhalb Stunden reichen die Glykogenreserven in der Regel, danach bedient sich der Körper den Fettreserven und wandelt dieses Depot in Energie um. Beim Ausdauersport spielt der Fettstoffwechsel eine große Rolle, wodurch sich Ausdauersportarten wie Laufen oder im moderaten Bereich auch Wandern zum Abnehmen auch bestens eignen. Je gewohnter der Körper ausdauernde Bewegung gewohnt ist, desto besser funktioniert sein Fettstoffwechsel, der gezielt trainiert werden kann. Wer zum Beispiel mit nüchternem Magen zum Morgenlauf aufbricht, wird die Fettverbrennung stärker beanspruchen als bei einem Lauf am Nachmittag. Allerdings wird er auch merken, dass Training mit leeren Energiespeichern auf Dauer keine erwünschten Leistungseffekte erzielt.