U18-EM: Kein erfolgreicher Auftakt für ÖLV-Läufer

Die österreichischen Läuferinnen und Läufer haben zum Auftakt in die Jugend-Europameisterschaften in Györ keine Überraschung geschafft. Am nächsten einer Finalteilnahme kam am Donnerstag noch Morgan Schusser (LAC Klagenfurt) im 1.500m-Lauf der Burschen, als Gesamt-21. fehlten ihm in einer Zeit von 4:05,20 Minuten über acht Sekunden auf einen der zwölf Finalplätze, zumal er im zweiten und schnelleren Vorlauf steckte. „Das Tempo war höher als erwartet, daher war es schwer für mich“, lautete die Erklärung des Kärntners. Teamkollege Sebastian Frey (DSG Wien) war auf Position 27 (4:10,34) gänzlich chancenlos. Beide zählten nicht zu den Favoriten auf das Erreichen des Finals.
Noch bescheidener lief es für Lotte Luise Seiler (KSV alutechnik), die gleich an einem Wassergraben ins Straucheln und aus dem Rhythmus kam. Als Gesamt-30. von 31 Teilnehmerinnen an den beiden Vorläufen war in einer Zeit von 7:28,02 Minuten nichts zu holen, allerdings hatte die 17-jährige Steirerin als krasse Außenseiterin auf die Finalplätze gegolten. „Es ist total ungewohnt in so einem Pulk zu laufen und war sehr unangenehm“, erzählte sie von ihren Erkenntnissen. Schnellste war die Französin Lena Lebrun, die in einer Zeit von 6:42,30 Minuten vor Paula Schneiders aus Deutschland einen neuen französischen Jugend-Rekord markierte.
Auch für Laura Ripfel (ULC Weinland) gab es im 800m-Lauf der Mädchen nichts zu holen. In einer Zeit von 2:17,15 Minuten kam sie auf Position 39 von 44 ins Ziel, was ihre Leistung schlechter darstellen lässt als sie in Wirklichkeit war. Im ersten und im Endeffekt langsamsten aller Vorläufe fehlten ihr nur zwei Positionen und 0,83 Sekunden auf eine Halbfinal-Qualifikation. „Es war einfach leider nicht mehr drinnen nach dem langsamen Beginn“, so die erst 15-Jährige, die wichtige Erfahrungswerte mitnehmen konnte.