Magnesium für bessere Regeneration

© Salzburg Marathon / Alexander Schwarz

Geringe Energiereserven, Antriebslosigkeit, Motivationsloch – diese Spirale fürchtet jeder Läufer. Einmal in ihr gefangen, beginnt die Suche nach der Ursache. Häufig spielt eine suboptimale Ernährung eine essentielle Bedeutung. So zum Beispiel die nicht ausreichende Aufnahme von Magnesium. Laut einer Studie des österreichischen Bundesministeriums für Gesundheit aus dem Jahr 2017 weist jeder zweite Österreicher einen Magnesiummangel auf. Statistisch ist daher anzunehmen, dass auch zahlreiche Ausdauersportler nicht genügend Magnesium zu sich nehmen.
 

© Salzburg Marathon / Alexander Schwarz
Regenerationszeit sinkt

Magnesium übernimmt im menschlichen Körper eine essentielle Rolle. Es unterstützt die Bildung von Proteinen und forciert gemeinsam mit Aminosäuren (Bausteine von Proteinen) die Regeneration beanspruchter Muskulatur. Eine österreichische Studie, die im Magazin „Trace Elements and Electrolytes“ erschienen ist, zeigt, dass die Regenerationszeit nach einem 3,2 Kilometer langen Lauf durch Einnahme von Magnesium und Aminosäuren gesenkt werden kann. Allerdings wurde die Studie von einem Magnesium-Präparat-Hersteller begleitet.
 

Magnesium-Aufnahme nach dem Sport

Muskelkrämpfe – nicht selten zu nächtlicher Stunde – sind beispielsweise häufig eine Folge von Magnesiummangel. Je mehr Sport ein Läufer betreibt, desto mehr schwitzt er und desto mehr Magnesium geht neben dem Natrium über den Schweiß verloren. Dementsprechend ist eine erhöhte Magnesiumzufuhr in diesem Fall notwendig – am besten nach einer sportlichen Einheit. Dabei muss es nicht unbedingt immer die Brausetablette oder ein Nahrungsergänzungsmittel sein. Alkoholfreies Bier, diverse Sportgetränke, Vollkornprodukte, Hirse, Nüsse, Hülsenfrüchte, Hartkäse oder Bananen sind Magnesium-haltig.
 

Kein Extra-Magnesium bei moderatem Sport

Ein spezieller Fokus auf eine Magnesium-reiche Ernährung ist im Sinne einer bewussten und ausgewogenen Ernährung nur fortgeschrittenen Hobbyläufern zu empfehlen. Für Laufsport im moderaten Bereich ist keine zusätzliche Magnesiumzufuhr notwendig.