Kiprono siegt nach unplanmäßigen Stopp

Der 30. Würzburger Residenzlauf ist mit einem kuriosen Finish zu Ende gegangen. Anstatt einen überlegenen Sieg einzufahren, stoppte der führende Kenianer Emmanuel Kiprono kurz vor dem Ziel, als er den Bogen durchlief, der als Startmarkierung gedient hatte. Dabei befand sich das Ziel erst eine Kurve weiter. Die Zuschauer animierten den Kenianer zum Weiterlaufen. Er wurde in ein Duell mit seinem Landsmann Vedic Kipkoech verwickelt, das er in einer Zeit von 28:17 Minuten aber knapp für sich entscheiden konnte. Dritter wurde der Äthiopier Moges Weldegiogis, der noch vor dem norwegischen Marathon-Europarekordhalter Sondre Moen ins Ziel kam.
Bei den Frauen siegte die Äthiopierin Melat Kejeta in einer Zeit von 32:39 Minuten mit einem großen Vorsprung auf Landsfrau Hawi Alemu und Caroline Chepkemoi. Katharina Heinig wurde Siebte und erzielte eine Zeit von 35:17 Minuten.