Kibitok und Asefa triumphieren bei Stramilano

© Stramilano / facebook / photobisi

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Der Kenianer Felix Kibitok und die Äthiopiern Sutume Asefa sind die Sieger der 43. Auflage der Laufveranstaltung Stramilano, die heuer über 50.000 Läuferinnen und Läufer auf die Straßen der norditalienischen Metropole Mailand lockte. In einem spannenden und durchaus flotten Rennen der Herren setzte sich der Kenianer in einer Zeit von 1:00:11 Stunden deutlich vor Shumay Solomon aus Eritrea und Paul Mwangi, ebenfalls aus Kenia, durch. Alle drei auf dem Stockerl befindlichen Läufer blieben unter 1:01 Stunden. Die beachtliche Siegerzeit von Kibitok war die neuntschnellste in der langen Geschichte des Events. Der Österreicher Markus Sostaric (LTV Köflach) belegte in einer Zeit von 1:09:35 Stunden den 30. Platz.
 

Streckenrekord bei den Damen

Eine klare Geschichte war das Rennen der Damen für die Äthiopierin Sutume Asefa, die in einer Klassezeit von 1:07:54 Stunden die mit Abstand schnellste jemals in Mailand gelaufene Halbmarathonzeit erzielte. Sie verbesserte den Streckenrekord der Kenianerin Rebecca Chesir, im Vorjahr Zweite beim Vienna City Marathon, um knapp eine halbe Minute. Die Kenianerinnen Ruth Karanja und Pauline Esikon begleiteten die überlegen Siegerin zur Siegerehrung.
Aus italienischer Sicht war die deutliche persönliche Bestleistung der ehemaligen Berglauf-Weltmeisterin Alice Gaggi auf Rang sechs bedeutend. In einer Zeit von 1:13:40 Stunden steigerte sie ihren „Hausrekord“ um mehr als zwei Minuten.
 

Ergebnisse Stramilano 2018

Herren
1. Felix Kibitok (KEN) 1:00:11 Stunden
2. Shumay Solomon (ERI) 1:00:40 Stunden
3. Paul Mwangi (KEN) 1:00:42 Stunden
4. Joel Mwangi (KEN) 1:01:33 Stunden
5. Ambesa Tesfaye (ETH) 1:01:53 Stunden
6. Melly Kipkemei (KEN) 1:02:25 Stunden
7. Victor Kiplimo (KEN) 1:02:28 Stunden
8. Felicien Muhitira (RUA) 1:02:47 Stunden
9. Andrew Mangata (KEN) 1:03:20 Stunden
10. Hicham Bourars (MAR) 1:03:37 Stunden

30. Markus Sostaric (AUT) 1:09:35 Stunden
Damen
1. Sutuma Asefa (ETH) 1:07:54 Stunden
2. Ruth Karanja (KEN) 1:10:15 Stunden
3. Pauline Esikon (KEN) 1:12:37
4. Philes Ongori (KEN) 1:12:40 Stunden
5. Mary Wangari (KEN) 1:12:54 Stunden
6. Alice Gaggi (ITA) 1:13:40 Stunden
7. Teresa Montrone (ITA) 1:17:01 Stunden
8. Rita Guidici (ITA) 1:19:21 Sstunden
9. Barbara Bani (ITA) 1:19:38 Stunden
10. Sophie Lochmann (GER) 1:22:48 Stunden
 
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