Martim gewinnt Barcelona Marathon

© Barcelona Marathon 2018

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Anthony Maritim, zweifacher Sieger des Linz Marathon, hat am Sonntag den Barcelona Marathon für sich entschieden. Der Kenianer erreichte als Erster der über 13.000 Marathonläuferinnen und Marathonläufer die Ziellinie in einer neuen persönlichen Bestleistung von 2:08:08 Stunden.
Der 31-Jährige übernahm im finalen Renndrittel die Initiative und erarbeitete sich bei Kilometer 38 als Solist einen kleinen Vorsprung, den er ins Ziel brachte. Maritim freute sich über die drittschnellste Siegerzeit in der Geschichte der Veranstaltung und der schnellsten seit sieben Jahren. „Mehr kann ich nun wirklich nicht erwarten. Es war mein sechster Marathon, ich habe gewonnen und eine deutliche persönliche Bestleistung erzielt“, zog der Sieger ein überwiegend positives Fazit. Maritim absolvierte die zweite Marathonhälfte in einer Zeit von 1:03:47 Stunden und damit gut eine halbe Minute schneller als die erste.
Beim größten Erfolg seiner Karriere verwies Maritim seine Landsleute Silas Too und Hillary Kipsambu auf die weiteren Plätze. Dagegen gingen die Äthiopier rund um Tsegay Kebede, der sich mit Rang fünf zufrieden geben musste, leer aus.
 

Überlegener Sieg durch Chebitok

Bei den Damen erzielte die kenianische Überraschungssiegerin Ruth Chebitok ebenfalls die drittschnellste Siegerzeit in der Geschichte der Veranstaltung. Dank einer starken Attacke bei Kilometer 35 stürmte sie als Solistin zu einer Zeit von 2:25:49 Stunden und freute sich wie Maritim über einen Negativsplit. „Ich bin beides – überrascht und überglücklich!“, freute sie sich. Belaynesh Beyene und Worknesh Alemu aus Äthiopien komplettierten das Stockerl.
 

Ergebnisse Barcelona Marathon

Herren
1. Anthony Martitim (KEN) 2:08:08 Stunden
2. Silas Too (KEN) 2:08:25 Stunden
3. Hillary Kipsambu (KEN) 2:08:53 Stunden
4. Tariku Kinfu (ETH) 2:09:24 Stunden
5. Tsegay Kebede (ETH) 2:09:25 Stunden
6. Tsedat Abeg (ETH) 2:09:26 Stunden
7. Benson Seurei (BRN) 2:11:27 Stunden
8. Tsegay Hiluf (ETH) 2:12:30 Stunden
9. Reuben Limaa (POR) 2:13:02 Stunden
10. Alemu Gemechu (ETH) 2:14:31 Stunden
11. Jonah Chesum (KEN) 2:17:40 Stunden
Damen
1. Ruth Cheibtok (KEN) 2:25:49 Stunden
2. Belaynesh Beyene (ETH) 2:27:08 Stunden
3. Worknesh Alemu (ETH) 2:28:19 Stunden
4. Alemitu Begna (ETH) 2:30:55 Stunden
5. Lucy Ndungo (KEN) 2:35:43 Stunden
6. Sofie Nilsson (SWE) 2:48:04 Stunden
7. Lydia Medina (ESP) 2:55:26 Stunden
8. Johanna Nilsson (SWE) 2:57:30 Stunden
9. Emma Astrike-Davis (USA) 2:58:30 Stunden
10. Paula Blanco (ESP) 2:58:53 Stunden
 
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