Früher Saisonauftakt für Mo Farah in Doha

© Getty Images for IAAF / Christian Petersen

Der Startschuss fällt früh für Mo Farah in seinem ersten kompletten Kalenderjahr als Straßenläufer. Bereits am 12. Tag des Jahres ist der sechsfache Weltmeister und vierfache Olympiasieger auf der Bahn beim Halbmarathon im Rahmen des Ooredoo Doha Marathon am Start. Der Brite testet auf dem Weg zum Halbmarathon im London im März und zum London Marathon im April seine Frühform und bestreitet seinen ersten Wettkampf seit vier Monaten.
 

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Ein Hin und Her am Hafen

Als Star des Events und Favorit im Halbmarathon führt Farah die Starterliste an. Einer seiner Herausforderer ist Arne Gabius, der in seinem ersten Rennen seit dem Frankfurt Marathon Ende Oktober von seiner Frau und dem gemeinsamen, zweieinhalb Monate alten Sohn in das Wüstenemirat begleitet wird. Weitere starke Gegner für Farah kommen mit Ryan Vail und Abdi Abdirahman aus den USA. Die schnelle Halbmarathon-Strecke des Events, bei dem der Startschuss geographisch bedingt bereits um halb sieben morgens fällt, führt in einem lang gezogenen Halbkreis entlang des Hafens der katarischen Hauptstadt und zurück. Für die 21,0975 Kilometer stellen sich drei Wenden in den ansonsten kurvenfreien Weg. Die Marathonläufer müssen sechs Wenden in Kauf nehmen.
 

Steel führt Starterfeld bei den Damen an

Während sich in den kleinen Marathon-Starterfeldern trotz afrikanischer Beteiligung keine Stars befinden – bei den Damen ist die zweifache Salzburg Marathon Siegerin Nancy Joan Rotich dabei – ist auch das Halbmarathon-Rennen der Damen gut besetzt. Beste Aussichten auf den Sieg haben die Britin Gemma Steel und die Italienerin Sara Dossena, die im November beim New York City Marathon den sechsten Platz belegt hat. Ebenfalls um den Sieg mitkämpfen wollen die US-Amerikanerin Allison Kieffer, beim New York City Marathon sensationell Fünfte, und die Türkin Esma Aydemir, Silbermedaillengewinnerin bei der Universiade 2017 im Halbmarathon.
 
Ooredoo Marathon in Doha