Peter Kirui jagt nächsten Erfolg auf österreichischem Boden

© Wachau Marathon / Bernhard Noll

Der Kenianer Peter Kirui kommt immer gerne nach Österreich, schließlich hat er in der heimischen Halbmarathonszene einen wahren Lauf. In den letzten beiden Jahren gewann er jeweils den Halbmarathon im Rahmen von Kärnten Läuft, dasselbe Double strebt er nun auch beim Wachau Halbmarathon an. Im vergangenen Jahr blieb er als erster Läufer in der Geschichte der Vorzeige-Laufveranstaltung in Niederösterreich, bei dem die Disziplin Halbmarathon im Vordergrund steht, unter einer Stunde. Und auch heuer bei der 20. Austragung des Wachau Halbmarathon ist der 29-jährige Kenianer der Topfavorit.
 

© Wachau Marathon / Bernhard Noll
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Kompakte Verfolgergruppe und Heimrennen für Steinhammer

Für ein schnelles Tempo sollen zwei Pacemaker sorgen, die vorwiegend auf der Distanz von 5.000m zu Hause sind. Als größte Herausforderer Kiruis zählen seine Landsleute Bernard Bett, der 2015 gewann, und Luka Rotich, der sich auf den Amsterdam Marathon vorbereitet und zuletzt in Athen und Santiago de Chile zwei Marathon-Siege feiern konnte, sowie Moses Tibet aus Uganda, der bei Kärnten Läuft als Zweiter ins Ziel gekommen ist. Bester Österreicher im Rennen ist Lokalmatador Christian Steinhammer (USKO Melk), der bei einer persönlichen Bestleistung von 1:06:29 Stunden hält.

Kenianisches Duell bei den Damen

Auch im Rennen der Damen stehen die kenianischen Läuferinnen ganz oben auf der Liste der Favoritinnen auf den Sieg. Die beste Vorleistung hat Polline Njeru, die heuer in Paris bereits einen Halbmarathon unter 1:11 Stunden gelaufen ist und noch im heurigen Herbst ihr Marathon-Debüt plant. Ebenfalls eine Bestleistung von unter 1:10 Stunden besitzt ihre Landsfrau Stellah Barsosio, Zweite bei Kärnten Läuft vor vier Wochen und Siegerin beim Limassol Halbmarathon auf Zypern, wo sie ihre persönliche Bestleistung gelaufen ist. Aufgrund ihrer tollen Leistungen im Laufe dieser Saison könnte die 24-Jährige trotz der schlechteren persönlichen Bestleistung stärker einzuschätzen sein als Njeru. Namhafte österreichische Läuferin befindet sich beim 21,0975 Kilometer langen Rennen von Spitz das Donauufer entlang nach Krems im Elitefeld der Damen keine.

Leichtes Anmeldeplus im Vergleich zum Vorjahr

Der Veranstalter kündigte bei einem Pressetermin Ende Oktober an, dass rund 8.000 Läuferinnen und Läufer bei den diversen Bewerben im Rahmen des Wachau Marathon an den Start gehen werden. Damit würde man das Anmeldeergebnis der letzten beiden Jahre übertreffen, bezüglich des Halbmarathons sprach Organisator Michael Buchleitner vor der Jubiläums-Ausgabe von den stärksten Elitefeldern in der Eventgeschichte. Längster Bewerb ist der Marathon von Emmersdorf nach Krems, der heuer auf einer leicht veränderten Strecke absolviert wird. Eliteläuferinnen und Eliteläufer sind über die klassischen 42,195 Kilometer durch die wunderschöne Landschaft des Weltkulturerbe der Wachau keine am Start.
Wachau Marathon