IAAF warnt vor Beschuldigungen nach veröffentlichten Listen

„Es kann keine Entschuldigung dafür geben, dass persönliche und medizinische Daten durch einen Hackerangriff in fremde Hände gekommen sind. Es sind auch wichtige Informationen darunter, die den Kampf gegen Doping der IAAF skizzieren“, antwortet IAAF-Präsident Sebastian Coe auf die jüngste Veröffentlichung mehrere brisanter Listen durch die Hackergruppe Fancy Bears (siehe RunAustria-Bericht). „Unsere Konzentration bleibt weiterhin auf unserer Arbeit“, forderte der Brite.
Allerdings sei es falsch, aus den Dokumenten konkrete Schlüsse zu ziehen und Beschuldigungen zu formulieren. Jeder einzelne auffällige Fall würde ohnehin von den Anti-Doping-Behörden geprüft. Die durch die Dokumente veröffentlichten Notizen seien interne Anhaltspunkte für die im Anti-Doping-Kampf beteiligten Institutionen und keine finalen Urteile.