Mehr Whistleblower sprechen mit WADA
Zahlreiche Sportlerinnen und Sportler haben sich mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in Kontakt gesetzt, seitdem diese eine soziale Plattform für Whistleblower eingerichtet hat. Das gab WADA-Präsident Craig Reedie bekannt, der aber selbst auch nur die Anzahl kennt, nicht jedoch die Personen. Vertraulichkeit und Anonymität werden groß geschrieben. Eine ähnliche Plattform gibt es auch beim Leichtathletik-Weltverband (IAAF). Nach dem Vorbild Yuliya Stepanovas und ihres Ehemanns Vitaly sollen dadurch brisante Informationen über Betrug durch Doping an die offiziellen Institutionen kommen.
Insgesamt, so bestätigte Reedie bei einem Pressetermin in London, mache der Anti-Doping-Kampf im Spitzensport aktuell große Fortschritte. „Vor allem im Bereich neuer Technologien und der Wissenschaft haben wir in den letzten Jahren zahlreiche Grenzen überwunden“, so der Schotte, der hervorhob, dass Doping mittlerweile in über 50 Ländern als gesetzlich verankerte, kriminale Tat angesehen wird.
