Treffen der London-Olympiasieger in Hamburg

© Hapsa Marathon Hamburg / Norbert Wilhelmi

Nach Stephen Kiprotich hat auch die Marathon-Olympiasiegerin der Spiele von 2012 in London ihren Start beim diesjährigen Hamburg Marathon am 23. April bekannt gegeben. Die Äthiopierin Tiki Gelana ist demnach der große Star des Damen-Elitefeldes beim größten deutschen Frühjahrsmarathon, auch wenn die 29-Jährige in den letzten Jahren bei weitem nicht an die fantastischen Ergebnisse rund um den Olympischen Marathon in der britischen Hauptstadt anknüpfen konnte.
Dementsprechend selbstbewusst verkündet Renndirektor Franik Thaleiser: „Das ist wahrscheinlich das stärkste Elitefeld, das wir in über 30 Jahren Geschichte beim Hamburg Marathon jeweils begrüßen konnten.“ Gelana ist mit einer fantastischen persönlichen Bestleistung von 2:18:58 Stunden, gelaufen beim Rotterdam Marathon 2012, die äthiopische Landesrekordhalterin im Marathonlauf. Die Marke von 2:20 Stunden konnte sie allerdings seit diesem Jahr nicht mehr knacken.
Am 23. April sind die Portugiesin Jessica Augusta und die kenianische Debütantin Viola Kibiwot voraussichtlich die größten Konkurrentinnen der Äthiopierin in der Hansestadt. Rund 15.000 Marathonläuferinnen und Marathonläufer werden aktiv dabei sein.
 

© Hapsa Marathon Hamburg / Norbert Wilhelmi
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Zwei schnelle Äthiopier ergänzen das Herrenfeld

Das Elitefeld der Herren ist deutlich besser bestückt. Die beiden neuesten Verpflichtungen aus Äthiopien, der erfahrene Youngster Tsegaye Mekonnen und Routinier Tsegaye Kebede sind es nun bereits drei Läufer mit Bestleistungen unter 2:05 Stunden. Der dritte im Bunde, Tadesse Tola wurde bereits zu einem früheren Zeitpunkt kommuniziert. Damit ist ein anspruchsvolles Umfeld für London-Olympiasieger Stephen Kiprotich geschaffen, der mit Eric Ndiema, Joel Kimurer, Ernest Ngeno und VCM-Sieger Robert Chemosin aus Kenia sowie Limenih Getachew aus Äthiopien weitere starke Konkurrenten im Feld findet.
Stärkster deutscher Teilnehmer ist Philipp Pflieger, bei den Damen kommt diese Rolle Mona Stockhecke zu.
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