Korruptionsverdacht gegen ehemaligen IAAF-Kommunikationsdirektor

Laut Berichten der britischen Tageszeitung „Daily Mail“ habe der ehemalige Kommunikationsdirektor des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) Nick Davies 2013 von Papa Massata Diack, dem Sohn des ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine, eine Zahlung von knapp 30.000€ erhalten, um Meldungen über positive Dopingfälle russischer Leichtathleten zu verheimlichen. Davies, vor seiner Suspendierung einer der engsten Vertrauten des neuen IAAF-Präsidenten Sebastian Coe, wehrt sich gegen die Vorwürfe: „Ich dachte, das wäre ein Bonus für meine Arbeit. Meine Aufgabe war es, die Weltmeisterschaften 2013 in Moskau zu promoten und deren Image zu schützen. Ich habe keine Sekunde daran gedacht, dass es einen kriminellen Hintergrund geben könnte.“ Die IAAF reagierte auf diese Vorwürfe aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht.

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