Ehemalige Salzburg Marathon Siegerin gewinnt Gold bei 50K-WM

Risper Kimaiyo bei ihrem Sieg in Salzburg 2011. © Salzburg Marathon / Bryan Reinhart

Die Kenianerin Risper Kimaiyo ist die neue Weltmeisterin im 50km-Lauf. Die Siegerin des Salzburg Marathon 2011 und aktuelle Streckenrekordhalterin in der Mozartstadt setzte sich bei den zum zweiten Mal durchgeführten Titelkämpfen in Doha in einer Zeit von 3:22:45 Stunden vor der Deutschen Nele Alder-Baernes und Amy Clements aus Großbritannien durch. Dabei übernahm die 37-Jährige, die Kenia bei den IAAF-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin vertrat, die Führung kurz nach Halbzeit des Rennens von der bis dato führenden Nigerianerin Deborah Badung. Ab diesem Zeitpunkt diktierte die Kenianerin das Rennen auf dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs, der insgesamt 20mal umrundet werden musste, und krönte ihre Leistung mit der Goldmedaille.
In der Teamwertung der Damen setzte sich Großbritannien knapp vor den USA durch, mit riesigem Abstand folgte Kroatien auf Rang drei.
 

Risper Kimaiyo bei ihrem Sieg in Salzburg 2011. © Salzburg Marathon / Bryan Reinhart
Risper Kimaiyo bei ihrem Sieg in Salzburg 2011. © Salzburg Marathon / Bryan Reinhart
US-Doppelsieg bei den Herren

Das Rennen der Herren war eine klare Angelegenheit für die favorisierten US-Amerikaner. Nachdem frühzeitig ein afrikanisches Trio die Führung übernommen hatte, kamen Tony Migliozzi und Tyler Andrews bei den hohen Temperaturen im Wüstenstaat am Persischen Golf in der zweiten Hälfte auf Touren. Titelverteidiger Migliozzi erreichte das Ziel in einer Zeit von 2:55:02 Stunden, eine Minute später folgte sein Landsmann. Collen Makaza aus Simbadwe sicherte die Bronzemedaille ab. In der Teamwertung feierte die USA die Goldmedaille vor Großbritannien und Deutschland.
Österreicher waren bei den Titelkämpfen in der katarischen Hauptstadt, die nur einige wenige Dutzend Läufer anzog, nicht vertreten.
 

Ergebnisse IAU 50km-Weltmeisterschaften in Doha

Herren
1. Tony Migliozzi (USA) 2:55:02 Stunden
2. Tyler Andrews (USA) 2:56:04 Stunden
3. Collen Makaza (ZIM) 2:56:58 Stunden
4. Nao Kazami (JPN) 2:57:47 Stunden
5. Andrew Davies (GBR) 2:58:25 Stunden
6. Michael Kallenberg (GBR) 2:59:30 Stunden
7. Ross Houston (GBR) 3:01:34 Stunden
8. Benedikt Hoffman (GER) 3:02:38 Stunden
9. Bryan Morseman (USA) 3:06:33 Stunden
10. Philips Sharubutu (NGR) 3:07:36 Stunden
Damen
1. Risper Kimaiyo (KEN) 3:22:45 Stunden
2. Nele Alder-Baerens (GER) 3:25:53 Stunden
3. Amy Clements (GBR) 3:26:17 Stunden
4. Heather Tanner (USA) 3:29:01 Stunden
5. Rebecca Hilland (FGBR) 3:34:08 Stunden
6. Caitlin Smith (USA) 3:34:22 Stunden
7. Samantha Amend (GBR) 3:35:36 Stunden
8. Hannah Oldroyd (GBR) 3:55:57 Stunden
9. Khishigsaikhan Galbadrakh (MGL) 3:36:29 Stunden
10. Adrian Chouinard (USA) 3:36:37 Stunden

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