Historische Auszeichnung für Mo Farah

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Der vierfache Olympiasieger Mo Farah ist der erste männlichen Athlet in der Geschichte des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (EA), der zum dritten Mal mit der Auszeichnung zu Europas Leichtathlet des Jahres geehrt wird. Nach 2011 und 2012, als es ihm bei den Olympischen Spielen in seiner Heimatstadt London zum ersten Mal gelang, zweimal Olympisches Gold zu gewinnen, erscheint die Wahl nach dem neuerlichen Doppel-Gold unter Olympischen Ringen in Rio als die logische. Damit ist der 33-jährige Brite mit somalischen Wurzeln der erste Läufer seit dem Finnen Lasse Viren in den 70er Jahren, dem dieses Kunststück gelang.

Bester Läufer Europas

Neben seinen gigantischen Erfolgen auf Olympischer Bühne belegt ein Blick in die Statistik die Überlegenheit Farahs im europäischen Laufsport. Im Wettkampfjahr 2016 thront der Ausnahmeläufer an der Spitze der europäischen Jahreswertung über 1.500m, 3.000m, 5.000m, 10.000m und im Halbmarathon.

Beitia Europas Leichtathletin des Jahres
v.l. Nafissatou Thiam, Max Hess und Ruth Beitia. © Getty Images
v.l. Nafissatou Thiam, Max Hess und Ruth Beitia. © Getty Images
Europas Leichtathletin des Jahres ist die spanische Hochspringerin Ruth Beitia, die im Alter von 37 Jahren ihren Traum von Olympia-Gold realisierte. Die europäischen Aufsteiger des Jahres sind der deutsche Dreispringer Max Hess, heuer Vize-Hallen-Weltmeister, und die Überraschungs-Olympiasiegerin im Siebenkampf, Nafissatou Thiam aus Belgien. Die Athleten erhielten ihre Auszeichnungen im Rahmen eines Galaabends in Funchal, der Hauptstadt der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira. Farah konnte selbst nicht anwesend sein, wurde aber per Videobotschaft zugeschaltet.
An der Wahl waren auch über 200.000 Leichtathletik-Fans mittels einer Online-Abstimmung beteiligt.