Studie belegt sinkendes Interesse an Olympia aufgrund von Doping

Eine vom BBC World Service in Auftrag gegebene Studie, welche 19.000 Menschen aus 19 Ländern einschließt, belegt, dass sich die negativen Doping-Schlagzeilen auf das Interesse der Olympischen Spiele 2016 auswirken. Laut den Erkenntnissen der Untersuchung gaben 57% der Befragten an, dass ihre Aufmerksamkeit für die Olympischen Spiele aufgrund der Doping-Geschichten rund um den Spitzensport sinkt. Die befragten Probanden aus Deutschland und Gastgeber Brasilien lassen sich die Vorfreude auf Olympia vom Thema Doping am wenigsten vermiesen, jene aus Südkorea, Peru, Australien und Frankreich am meisten. Allerdings endete der Untersuchungszeitraum bereits Ende April – also vor den neuesten Erkenntnissen rund um das staatlich geförderte Doping in Russland mit all seinen Manipulationen und Betrügereien.
Außerdem zeigte die Studie, dass sportliche Erfolge bei den Olympischen Spielen in Indonesien, Kenia, Russland, Peru und Indien den Nationalstolz am stärksten beeinflussen, dagegen in Brasilien, Deutschland, den USA oder Frankreich eher weniger. Insgesamt halten 62% der Befragten sportliche Erfolge bei Olympia als wichtig für das Nationalgefühl.

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