Katharina Heinig scheitert beim Zürich Marathon

Der Olympia-Limit-Versuch von Katharina Heinig beim Zürich Marathon stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Trotz Schneeregen und Temperaturen rund um den Gefrierpunkt lief die Deutsche mit geplantem Tempo an, konnte es aber kurz vor Halbzeit nicht mehr halten. Nach zwei Stürzen warf die überlegen Führende nach 26 Kilometern völlig unterkühlt und desorientiert das Handtuch.
Der Sieg ging, nachdem mehrere Favoritinnen das Rennen nicht beenden konnte, an die Schweizerin Daniela Äschbacher in einer Zeit von 2:47:40 Stunden. Hinter ihr liefen die Australierin Jane Fardell und die Bosnierin Bojana Bjeljac auf das Podest. Wetterfest zeigte sich auch der japanische „Citizen Runner“ Yuki Kawauchi, der in einer Zeit von 2:12:04 Stunden vor dem Äthiopier Abere Belay gewann. Als bester Schweizer kam Debütant Julien Lyon auf Rang drei ins Ziel, seine Landsleute Adrian Lehmann und Michael Ott scheiterten ebenfalls an der Olympia-Norm.