Andrianova darf WM-Medaille behalten

Nach einem Richterspruch des Obersten Internationalen Sportgerichtshof CAS darf die Russin Tatyana Andrianova ihre bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki gewonnene Bronzemedaille über 800m behalten. Der Grund dafür ist, dass zum Zeitpunkt der Nachtests noch die alte Regel der WADA galt, dass unentdeckte Dopingfälle nach acht Jahren verjähren. Seit Beginn 2015 gilt eine Zehn-Jahres-Zeitspanne.
Bei Nachtests wurde der Russin die Verwendung der unerlaubten Substanz Stanzolol nachgewiesen, weshalb eine rückwirkende Streichung aller Ergebnisse zwischen August 2005 und August 2007 ausgesprochen wurde. Andrianova ist noch bis September 2017 gesperrt, wahrscheinlich hat die 36-Jährige ihre Karriere bereits beendet.