Gegendarstellung: Kein positiver Dopingtest von Tsegay Mekonnen

© Dubai Marathon / Victah Sailer

© Dubai Marathon / Victah Sailer
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Am 7. März 2016 veröffentlichte RunAustria unter dem Titel „Nächster äthiopischer Marathon-Youngster des Dopings überführt“ auf seiner Website einen Artikel, der im ersten Absatz über den positiven Dopingfall des Marathonläufer Tsegay Mekonnen berichtete. Dabei berief sich RunAustria im Text auf eine entsprechende Berichterstattung auf der Website des IOC am Tag davor. Für die Verwirrung maßgeblich verantwortlich ist der niederländischer Leichtathletik-Journalist Marco Knippen, der via Twitter die Sensationsmeldung über den positiven Dopingfall Mekonnens verkündete, und damit der Serie von exakt bezifferten Dopingfällen in Äthiopien, die allerdings längst nicht alle öffentlich mit Namen kommuniziert wurden, einen spektakulären Fall verfrüht hinzufügte. Tage später löschte er diesen Social Media Eintrag gefolgt von einer öffentlichen Entschuldigung wieder.
Die Annahme, dass Tsegay Mekonnen eine positive Dopingprobe abgegeben habe, entspricht demnach nicht der Wahrheit! Aus diesem Grund möchte RunAustria an dieser Stelle klarstellen, dass die Beschuldigungen gegen den äthiopischen Marathonläufer Tsegay Mekonnen ungerechtfertigt sind, er zu keinem Zeitpunkt eine positiven Dopingtest abgegeben hat und aktuell nicht von nationalen und internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen ist. RunAustria möchte sich an dieser Stelle außerdem bei Tsegay Mekonnen für die Berichterstattung vom 7. März 2016 entschuldigen.
RunAustria veröffentlicht diese Gegendarstellung auf Verlangen des niederländischen Anwalts Sem Bakker und dessen Anwaltsbüro „Rohe Advocaten“, die im Auftrag der Agentur „Demadonna Athletic Promotions“ agieren.

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