Sefir und Aiyabei triumphieren im Konfetti-Regen

© Barcelona Marathon

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Der Äthiopier Dino Sefir und die Kenianerin Valerie Aiyabei konnten den stimmungsvollen Zieleinlauf den Barcelona Marathon wohl am meisten genießen. Denn sie kamen als Erste ins Ziel. Kurz nach der 30-Kilometer-Marke fiel im Rennen der Herren eine Vorentscheidung: Sefir und der Kenianer Alberto Korir lösten sich aus einer größeren Gruppe. Vier Kilometer vor dem Ziel attackierte Sefir und startete sein erfolgreiches Solo, welches er in einer Siegerzeit von 2:09:31 Stunden inklusive Küsschens für den magischen katalanischen Boden vollendete. Damit symbolisierte er auch die Erleichterung, nach zahlreichen Verletzungen wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt zu sein. Auch für Korir war der zweite Platz in einer Zeit von 2:10:08 Stunden eine großartige Sache, war es doch der schnellste Marathon seines Lebens. Das Podest komplettierte mit Jafred Kipchumba ein weiterer Kenianer.

Rekordsieg bei den Damen

Eine beachtliche Leistung gelang der Kenianerin Valerie Aiyabei im Rennen der Damen. Die 25-Jährige markierte in einer Zeit von 2:25:26 Stunden die schnellste je auf spanischen Boden gelaufene Marathonzeit der Damen. Damit war Aiyabei um 1:26 Minuten schneller als der bisherige Streckenrekord in Barcelona durch ihre Landsfrau Emily Samoei und 37 Sekunden schneller als die Portugiesin Marisa Barros, die 2009 den Sevilla Marathon gewann. „Ehrlich gesagt, das war ein fantastisches Rennen für mich“, strahlte die Siegerin. Die Äthiopierin Aynalem Kassahun, die als erklärte Favoritin ins Rennen gegangen war, hatte nie eine Chance und musste sich mit fünfeinhalb Minuten Rückstand mit Rang zwei vor ihrer Landsfrau Motu Megersa zufrieden geben.
Erstmals übertrafen die Anmeldungen die Zahl von über 20.000, knapp 17.000 Läuferinnen und Läufer überquerten die Ziellinie in der katalanischen Hauptstadt, womit der Barcelona Marathon sich in die erste Reihe europäischer Marathons schob.

Ergebnisse Barcelona Marathon

Herren
1. Dino Sefir (ETH) 2:09:31 Stunden
2. Albert Korir (KEN) 2:10:08 Stunden
3. Jafred Kipchumba (KEN) 2:10:23 Stunden
4. Eliud Tarus (KEN) 2:11:19 Stunden
5. Abdi Fufa (ETH) 2:11:22 Stunden
6. Dominic Kangor (KEN) 2:11:43 Stunden
7. Andrew Kimtai (KEN) 2:12:21 Stunden
8. Elicky Mase (KEN) 2:12:25 Stunden
9. Pius Kirop (KEN) 2:12:58 Stunden
10. Moses Too (KEN) 2:14:13 Stunden
Damen
1. Valerie Aiyabei (KEN) 2:25:26 Stunden
2. Aynalem Kassahun (ETH) 2:30:51 Stunden
3. Motu Megersa (ETH) 2:32:07 Stunden
4. Marisa Basanueva Cabrero (ESP) 2:34:57 Stunden
5. Esther Macharia (KEN) 2:37:36 Stunden
6. Nyakisi Adero (UGA) 2:42:58 Stunden
7. Lone Balling (DEN) 2:45:22 Stunden
8. Asa Lundin (SWE) 2:51:29 Stunden
9. Yolanda Castillejo Casanovas (ESP) 2:51:13 Stunden
10. Sofia Mattiasson (SWE) 2:51:59 Stunden
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