Vier russische Leichtathletinnen gesperrt

Das russische Olympische Komitee ROC hat vier Leichtathletinnen wegen Dopings gesperrt. Darunter befinden sich neben den 800m-Läuferinnen Irina Maracheva und Maria Nikolaeva auch noch eine Geherin und eine 400m-Sprinterin. Die großen Namen um Marija Savinova, über der ein konkreter Dopingschatten hängt, sind von diesem Vorstoß vorerst nicht betroffen.
Besonders kurios ist der Dopingfall von Maracheva, die bei den Europameisterschaften in Helsinki 2012 als Dritte ins Ziel lief, nach der Dopingsperre ihrer ursprünglich siegreichen Teamkollegin Yelena Arzhakova aber die Silbermedaille bekam, die ihr nun wieder aberkannt wurde. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, Nikolaeva für vier.